Geschichtliche Entwicklung des Ortes
![]() |
Rengen
ist auf einem kleinen Bergrücken über dem Liesertal erbaut. |
| 1300 | Rengen wurde Anfang des 14. Jahrhunderts unter den Orten des kurtrierischen Amtes Daun genannt. | |
| 1563 | ||
| Rengen hat 17 Einwohner | ||
| Eine Kapelle zu Ehren der 14 hl. Nothelfer wird errichtet. | ||
| 1670 | ||
| 1719 | Seit 1719 feierte man wöchentlich einmal die hl. Messe in der Kapelle. | |
|
1744 1752 |
||
| 1744 und 1752 fordert der Visitator die Instandsetzung der Kapelle. | ||
| 1756 erfolgt der Neubau, wobei ein Schutzhaus angefügt wird. | ||
| 1756 | ||
|
1781 |
1781 fand man beim
Mittagsläuten in Rengen vor dem Altar ein neugeborenes Kind.
Alle Nachforschungen, wem das Kind gehören sollte, verliefen
ergebnislos. So nahm die Gemeinde sich seiner an und taufte am 13. September 1781 dieses Kind auf den Namen Anna Maria, mit dem Zunamen "Hilf", und sie wurde von der Gemeinde großgezogen. Herangewachsen diente sie in Rengen als Viehhüterin und verdiente sich so ihre Kost und Unterkunft. Sie zeichnete sich aus durch gutes Benehmen und frommes Auftreten. Nachdem sie alt und arbeitsunfähig geworden war, fand sie erneut Aufnahme in Rengen, und es wurde ihr von Haus zu Haus Kost und Logis angeboten. Sie starb am 13. April 1851 und hinterließ der Gemeinde von ihrem gesparten Lohn 20 Thaler, damit sie ein christliches Begräbnis bekommen sollte. Der Rest des Geldes wurde für den Vorbau der damaligen Kapelle verwandt. |
![]() |
| 1796 |
Über das letzte Hofgut berichtet Jakob Schumacher, geboren in Rengen: " Es umfasste die Grundstücke, die den ehemaligen Ziegenheimer und Ingeler Hof ausmachten und dessen Mittelpunkt die alte Mühle bildete ". Das Gut Ziegenheim ( oder Ziegenhaim ) wird auf dem sogenannten „dicken Hügel“ im Tale der Hasbach vermutet. Auf dem selben sind auch ein Wallgraben und Wasserleitungsanlagen zu erkennen. Unter der Erdoberfläche und auf kleineren Erdhügeln in der Nachbarschaft, die jetzt jedoch abgetragen sind, fand man noch Reste von Ziegeln, Kohle und Eisen. Vor der Französischen Revolution war das Gut Ziegenheim im Besitz der Familie Armbruster aus Hillesheim. Ein Gerichtsprotokoll vom 11. Praiail des 6. Jahres der Französischen Republik besagte, dass Mattes Leusch, Bernhard Müller und Mattes Theisen den Hof gemeinschaftlich von den Bürgern Linzen von Manderscheid angegangen und dann ihrer Gemeinde überlassen hätten. 1801 ersteigerte der Rengener Bürger Thome den Hof für 1.001,- Thaler, konnte das Geld aber nicht aufbringen. Schließlich wurde das Gut in Rengen am 09. 02. 1817 stückweise durch den Notar Josef Friedrich Stephni versteigert. Am 18.04.1796 belehnt dann ( zum letzten mal ) der Erzbischof Clemens Wenzeslauf von Trier die Grafen Josef und Leopold ( Enkel des Generalfeldmarschalls Leopold von und zu Daun) mit den Trierer Lehngütern. Mit der Französischen Revolution erloschen dann alle gräflichen Belehungen. |
![]() |
|
1830 .. |
Im Jahre 1830 besitzt die der hl. Agatha geweihte Kapelle 1 Glocke und 6 gestiftete Messen mit 259 Thalern Stiftungskapital. | |
| 1835 |
Am 7. Juni 1835 um 11.00 Uhr wurde Rengen von einem großen Unglück heimgesucht. In der Mitte des Ortes brach ein Feuer aus, das sich durch starke Sturmwinde schnell ausbreitete. Das ganze Dorf brannte innerhalb 1 ½ Stunden bis auf 5 Häuser nieder. Es verbrannten 26 Wohnhäuser mit Stallungen und fast sämtlichen Einrichtungen. An Vieh waren keine Verluste zu beklagen, da es sich größtenteils auf der Weide befand. Das Feuer forderte jedoch 2 Menschenleben. Peter Schneider, ein alter kranker Mann wurde bei seiner Flucht aus seinem brennenden Haus von herabstürzenden Balken eingeklemmt und starb an den Folgen seiner starken Verbrennungen. Die zweite Person war Anna Göden, ebenfalls altersschwach, sie fand den Weg nach draußen nicht mehr und verbrannte bis auf die Knochen. Brandstifter soll ein gewisser Johann Gitzen gewesen sein, der später im Gefängnis gestorben ist. |
|
| 1876 | Die Figuren in der heutigen Kirche werden von Meister Matthias Büchel aus Prüm geschaffen. | |
| 1876 | Rengen hat 231 Einwohner. | |
| 1895 |
|
Eröffnung der
Bahnstrecke Mayen-Daun-Gerolstein, Rengen wird Bahnstation |
|
1903 1904 |
In den Jahren von 1903 bis 1904 erfolgt der Neubau zu Ehren der hl. 14 Nothelfer. |
![]() |
| 1914 | Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Rengen | |
| 1923 | Gründung eines Männergesangvereins | |
| 1942 | Gründung des Kirchenchors in Rengen | |
|
1945 . |
In
den letzten Tagen des 2. Weltkrieges wurde die Lieserbrücke an
der jetzigen Ortseinfahrt Daun-Rengen noch von Landsern
gesprengt. |
|
nach 1945 . |
Nach
dem 2. Weltkrieg war die Versorgung der Zivilbevölkerung oft in
Frage gestellt. Aus diesem Grunde mussten die Bauern aus Rengen
Schlachtvieh und Kartoffeln bei der Verwaltung in Daun
abliefern. Da die Bauern zu dieser Zeit oft froh waren, wenn sie
sich und ihre Familien noch gerade so ernähren konnten, war dies
für sie nur schwer zu erbringen. Auch
die Schlachtviehauflage, die besagte, dass kein Vieh
geschlachtet oder verkauft werden durfte, und jeder Transport
von Vieh genehmigungspflichtig war, musste strengstens
eingehalten werden. Die Polizei war angehalten, strengste
Kontrollen durchzuführen, damit keine illegalen Viehausfuhren
und somit unerträgliche Schädigungen vorkommen konnten. |
|
.. 1950 |
|
![]() |
|
.. 1954 |
|
|
|
.. 1964 |
|
|
|
.. 1970 |
|
|
|
.. 1988 |
|
|
|
1994.. 1995 |
|
|
|
.. 1996 |
Da Rengen selber keinen eigenen Saal mehr hatte um Feste, Theateraufführungen, Beerdigungskaffees usw. abhalten zu können, wurde der Bau eines Dorfgemeinschaftshauses geplant.. 1996 war es soweit und der erste Spatenstich wurde getan. Das Bürgerhaus konnte am 23. Mai 1998 feierlich eingeweiht und seinen Bestimmungen übergeben werden. Die Bürger von Rengen erbrachten an diesem Bauwerk 2.000 Arbeitsstunden in Eigenleistung |
|
|
1999 2000 |
|
|
|
.. 2002 |
|
|
|
.. 2002 |
|
|